Neurologie 20P.
-Examen-
Klausurfragen:
1. Wann kommt es zu eine “autonomen Blase” und was versteht man darunter?
- Bei Schädigung distal vom Rückenmark oder tiefsitzende Rückenmarksschädigung
- Ausfall des spinalen Reflexzentrums
- Entleerung durch Autonomie des M. detrusor vesicae → bringt minimale Kontraktion hervor/zustande
- es ist eine Überlaufblase, d.h. unvollständige Entleerung bei hohem Füllungszustand mit großen Mengen Restharn
2. Was versteht man unter Polyneuropathie? Was sind die beiden Hauptursachen dieser Erkrankung?
= Schädigung mehrerer oder aller Nerven
- meist distal betont, meist symmetrische Ausfälle - motorisch
-Examen-
Klausurfragen:
1. Wann kommt es zu eine “autonomen Blase” und was versteht man darunter?
- Bei Schädigung distal vom Rückenmark oder tiefsitzende Rückenmarksschädigung
- Ausfall des spinalen Reflexzentrums
- Entleerung durch Autonomie des M. detrusor vesicae → bringt minimale Kontraktion hervor/zustande
- es ist eine Überlaufblase, d.h. unvollständige Entleerung bei hohem Füllungszustand mit großen Mengen Restharn
2. Was versteht man unter Polyneuropathie? Was sind die beiden Hauptursachen dieser Erkrankung?
= Schädigung mehrerer oder aller Nerven
- meist distal betont, meist symmetrische Ausfälle - motorisch
- vegetativ
- Hauptursachen: - Chronischer Alkoholismus (toxisch)
3. Was ist der Unterschied zwischen Rigor und Spastik?
4. Wann tritt eine “dissoziierte Empfindungsstörung” auf und was versteht man darunter?
- sie treten bei einseitiger / halbseitige Schädigung des Rückenmarks durch Unfälle oder Tumore auf
- auf der geschädigten Seite → Schmerz- und Temperaturempfinden erhalten
5. Was versteht man unter visueller Agnosie?
= Seelenblindheit
- trotz intaktem Sehorgan, kann Gesehenes nicht erkannt werden
6. Was ist ein Carpaltunnelsyndrom? Beschreiben sie 3 Symptome!
= Irritation des N. medianus im Karpaltunnel,
z.B. durch Sehnenscheidenentzündungen, Enge im Karpaltunnel, Luxationen im Handgelenk
Symptome: - Sensibilitätsstörungen in den Fingerkuppen
- morgentliche Steifheit und Schwellung der Hände
- Atrophie des Daumenballens (Muskelrückgang)
7. Nennen Sie 3 typische Symptome eines Hirninfarktes im Versorgungsgebiet der A. cerebri media!
- Hemiparese/plegie der kontralateralen Körperhälfte, gesichts- und armbetont
- anfangs schlaffe, dann spastische Lähmung (mit pathologischen Reflexen (z.B. Babinski-Reflex))
- anfangs Miktionsstörungen
- Sensibilitätsstörungen und Parästhesien der kontralateralen Körperhälfte
8. Nennen Sie 3 Symptome einer Multiplen Sklerose!
- Sehstörungen (Doppelbilder, Nystagmus (=ruckartige Augenbewegungen)) → Frühsymptome
→ durch vorübergehende Lähmung der Augenmuskulatur
- Sensibilitätsstörungen
- Miktionsstörungen (Störung bei der Blasenentleerung)
- spastische Lähmung
- Intentionstremor
9. Nennen und beschreiben Sie die 3 Kardinalsymptome eines M. Parkinson!
1.) Hypo-/Akinese
→ kleinschrittiger Gang
→ Störung der Feinmotorik
→ verminderte Gestik und Mimik
→ kein Mitschwingen der Arme beim Laufen
→ leise, monotone Stimme
→ Mikrographie
2.) Rigor = Steifheit
→ Zahnradphänomen (Sonderform: durch Tremor überlagert)
→ typische Körperhaltung: Knie angewinkelt, Körpergewicht ist nach vorne verlagert
3.) Tremor = Zittern
→ Grobschlägiger Tremor
→ “Pillendrehen” oder “Münzen zählen”
10. Erläutern Sie den Unterschied zwischen einer peripheren und einer zentralen Lähmung!
11. Nennen Sie 3 mögliche Ursachen eines Schlaganfalls!
1.) Durchblutungsstörungen (= Ischämie) (85% d.Fälle)
→ Thrombose einer artheriosklerotischen Hirnarterie
→ arterielle Embolie
→ kardiale Embolie (aus dem Herzen kommend)
2.) Einblutungen durch Gefäßruptur (15% der Fälle)
3.) Sinusvenenthrombose
12. Nennen Sie jeweils 1 Symptom, das typisch ist für einen Infarkt der dominanten bzw. der nicht dominanten Hirnhälfte!
- dominante Hirnhälfte: Aphasie, Agraphie, Alexie, Akalkulie, Agnosie, Apraxie
- nicht dominanten Hirnhälfte: Neglect (“Verlachlässigung einer Körper und / oder Raumhälfte”
- sensibel
- typisch: strumpf- und handschuhförmige Schmerzen und Parästhesien (= Missempfindungen)- Hauptursachen: - Chronischer Alkoholismus (toxisch)
- Diabetes mellitus (metabolisch)
3. Was ist der Unterschied zwischen Rigor und Spastik?
| Rigor = Steifheit | Spastik = erhöhter Muskeltonus |
| - Ursache: Störung des extrapyramidalen Systems - durchgehende Steifheit - ruckartige Dehnung=“Zahnradphänomen” (Sonderform) - konstanter Muskelwiderstand | - Taschenmesserphänomen (bei passiver Dehnung, bei Beginn der Bewegung erhöhter Widerstand, dann Nachlassen) - Folgen: Kontrakturen (Muskelverkürzungen), Versteifung von Gelenken - durch Schädigung der Pyramidenbahn |
4. Wann tritt eine “dissoziierte Empfindungsstörung” auf und was versteht man darunter?
- sie treten bei einseitiger / halbseitige Schädigung des Rückenmarks durch Unfälle oder Tumore auf
- auf der geschädigten Seite → Schmerz- und Temperaturempfinden erhalten
→ Berührungsempfinden gestört
- auf der “gesunden” Seite → Schmerz- und Temperaturempfinden gestört
→ Berührungsempfinden erhalten
5. Was versteht man unter visueller Agnosie?
= Seelenblindheit
- trotz intaktem Sehorgan, kann Gesehenes nicht erkannt werden
6. Was ist ein Carpaltunnelsyndrom? Beschreiben sie 3 Symptome!
= Irritation des N. medianus im Karpaltunnel,
z.B. durch Sehnenscheidenentzündungen, Enge im Karpaltunnel, Luxationen im Handgelenk
Symptome: - Sensibilitätsstörungen in den Fingerkuppen
- morgentliche Steifheit und Schwellung der Hände
- Atrophie des Daumenballens (Muskelrückgang)
7. Nennen Sie 3 typische Symptome eines Hirninfarktes im Versorgungsgebiet der A. cerebri media!
- Hemiparese/plegie der kontralateralen Körperhälfte, gesichts- und armbetont
- anfangs schlaffe, dann spastische Lähmung (mit pathologischen Reflexen (z.B. Babinski-Reflex))
- anfangs Miktionsstörungen
- Sensibilitätsstörungen und Parästhesien der kontralateralen Körperhälfte
8. Nennen Sie 3 Symptome einer Multiplen Sklerose!
- Sehstörungen (Doppelbilder, Nystagmus (=ruckartige Augenbewegungen)) → Frühsymptome
→ durch vorübergehende Lähmung der Augenmuskulatur
- Sensibilitätsstörungen
- Miktionsstörungen (Störung bei der Blasenentleerung)
- spastische Lähmung
- Intentionstremor
9. Nennen und beschreiben Sie die 3 Kardinalsymptome eines M. Parkinson!
1.) Hypo-/Akinese
→ kleinschrittiger Gang
→ Störung der Feinmotorik
→ verminderte Gestik und Mimik
→ kein Mitschwingen der Arme beim Laufen
→ leise, monotone Stimme
→ Mikrographie
2.) Rigor = Steifheit
→ Zahnradphänomen (Sonderform: durch Tremor überlagert)
→ typische Körperhaltung: Knie angewinkelt, Körpergewicht ist nach vorne verlagert
3.) Tremor = Zittern
→ Grobschlägiger Tremor
→ “Pillendrehen” oder “Münzen zählen”
10. Erläutern Sie den Unterschied zwischen einer peripheren und einer zentralen Lähmung!
| Zentrale Lähmung | Periphere Lähmung |
| - Schädigung des 1. motorischen Neurons im Gehirn → Schädigung der Pyramidenbahn (z.B. Schlaganfall) → Schädigung auf der kontralateralen Seite Folgen: - Spastik - erhöhte Muskeleigenreflexe - pathologische Reflexe (z.B. Babinski-Reflex) | - Schädigung des 2. motorischen Neurons distal vom Vorderhorn im Rückenmarks → Schädigung auf der ipsilateralen (=gleichen) Körperhälfte Folgen: - Muskelatrophien - keine pathologischen Reflexe - verminderte o. keine Muskeleigenreflexe - schlaffe Lähmung |
11. Nennen Sie 3 mögliche Ursachen eines Schlaganfalls!
1.) Durchblutungsstörungen (= Ischämie) (85% d.Fälle)
→ Thrombose einer artheriosklerotischen Hirnarterie
→ arterielle Embolie
→ kardiale Embolie (aus dem Herzen kommend)
2.) Einblutungen durch Gefäßruptur (15% der Fälle)
3.) Sinusvenenthrombose
12. Nennen Sie jeweils 1 Symptom, das typisch ist für einen Infarkt der dominanten bzw. der nicht dominanten Hirnhälfte!
- dominante Hirnhälfte: Aphasie, Agraphie, Alexie, Akalkulie, Agnosie, Apraxie
- nicht dominanten Hirnhälfte: Neglect (“Verlachlässigung einer Körper und / oder Raumhälfte”
--> wird nur eingeschränkt/ oder gar nicht wahrgenommen)
13. Welche Form eines intrakraniellen Hämatoms entwickelt sich jeweils bei folgenden Blutungsquellen?
- Blutung aus den Brückenvenen → Subdurales Hämatom
- Blutung aus einer Artteria Meningea → Epidurales Hämatom
- Blutung im Bereich der Circulus arteriosus cerebri (Willisii) → Subarachnoidales Hämatom
- dumpfer Kopfschmerz
- Übelkeit und Erbrechen
- Atemregulationsstörungen
- Wachheitsstörungen bis zum Koma
- lichtstarre Pupillen
- Meningismus
- Blutdruckanstieg
15. Was sind die Kardinalsymptome des M.Parkinson? (Ausführlichere Antwort)
Brady- bzw. Akinese= allgemeine Bewegungsarmut bei allen Bewegungen
- Maskengesicht, Hypomimie
- Mirkophonie (leise, undeutliche Sprache)
- Pseudohypersalvation + verzögertes Schlucken
- verminderte Geschlichkeit der Hände
- Mikrographie (kleines Schriftbild)
- erschwerte Rumpfbewegungen
- kleinschrittiger und schlurfender Gang
Tremor= Muskelsteifheit → aufgrund eines gesteigerten Muskeltonus
→ unwillkürliche Anspannung der gesamten quergestreiften Muskulatur
→ Muskelschmerzen
- typische Körperhaltung: - leichte Beugung im Ellenbogengelenk, Rumpf, Nacken, Kniegelenke
- Zahnradphänomen: Auftritt bei passiver Bewegung der Gelenke von oberer + unterer Extremität
→ körpernahe Muskelgruppen sind oft stärker betroffen (axialer Rigor) +
Kamptokormie (gekrümmte Fehlhaltung des Körperstammes durch
Tonuserhöhung)
Rigor Zittern (Antagonistentremor) → Ruhetremor
- typisch für: idiopathisches Parkinson-Syndrom
- ist einseitig betont
posturale Instabilität- verminderte Sabilität beim aufrechten Gang
→ durch Störung der Stellreflexe
- Verzögerung der kleinen, schnellen reflektorischen Ausgleichsbewegungen
→ Gang- und Standunsicherheit
- unsere Wendebewegung → Trippeln
- Fallangst
16. Welche Symptome sind bei einem Kleinhirninfarkt zu erwarten?
- ataktische Bewegungsstörungen, mit Gehstörungen, Fallneigung, Störung der Feinmotorik
- Schwindel
- Skandierende Sprache
17. Was ist Apraxie?
= Störung des Handlungsablaufs oder einzelnen Teilen der Handlung bei vorhandener motorischer Funktion.
Man unterscheidet drei Formen:
- ideomotorischen Apraxie ist die Fähigkeit zur Gesamtplanung einer Handlung erhalten, aber die
Durchführung von Einzelbewegungen innerhalb der Gesamthandlung gestört.
Läsionsorte: Wernicke-Areal, der primäre motorische Cortex, der prämotorische Cortex
- ideatorischen Apraxie sind die Einzelbewegungen möglich, die Fähigkeit zur Gesamtplanung aber gestört.
Schädigungsgebiet: Temporoparietalregion.
- konstruktiven Apraxien ist die Fähigkeit zu gestaltenden Handlungen gestört (Zeichnen)
18. Was versteht man unter einem “klinisch isolierten Syndrom”?→ Erstmanifestation / hochgradiger Verdacht auf eine Multiples Sklerose
- es fehlt die zeitliche Dissiation ( → d.h. Wiederholung eines MS-Schubes z.B. )
19. Was prüfen Sie im Rahmen einer orientierenden psychischen Untersuchung?
- Bewusstseinslage, Vigilanz
- Orientierung
- Denkstörung
- Antrieb
- Wahrnehmungsstörungen (produktive Symptomatik)
- Psychomotorik
- Orientierend höhere kognitive Fähigkeiten (Praxie, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Konzentration)
20. Welche Hemisphäre ist bei einer Neglectsymptomatik typischerweise betroffen?
= die rechte Hemisphäre
→ Vernachlässigung der kontralateralen Körperhälfte (linke Körperhälfte)
Nicht selten findet man beim Patienten mit einem primären ischämischen Hirninfarkt und einer Halbseitenlähmung eine Vernachlässigung der Wahrnehmung der geschädigten Körperseite. Diese Störung ist eine Sonderform der Anosognosie und wird Neglect genannt.
21. Was ist das typische Bild einer Hypoglossusparese
- Zunge weicht ab zur erkrankten Seite
22. Welche sind die 3 Säulen der Multiples Sklerose - Behandlung?
- Schubbehandlung (Cortisontherapie)
- Immunmodulatorische Therapie (z.B. Interferone, Copaxone)
- Symptomatische Therapie (wie Ergotherapie, Logotherapie) (im interdisziplinären Team)
23. Beschreiben Sie einen typischer Symptomkomplex einer ALSALS = Amytrophe Lateralsklerose
= sich rasch entwickelnde degenerative Erkrankung
- 1.+2. motorisches Motoneuron sind gestört
- häufig auch Störung der motorische Hirnnervenkerne (Bulbärparalyse)
- Ursache: unbekannt → manchmal familiär gehäuft; Männer häufiger betroffen als Frauen
- Krankheitsbeginn: 40.-50.Lebensjahr
Symptome:
- Schmerzen
- atrophische Paresen
- Faszilation (wogende Muskelbewegungen)
→ anfangs vorwiegend an den kleinen Handmuskeln und an der Zunge
→ später: Generalisierung
- später: bulbäre Symptome: - Dysphagie
- Sprachstörungen
Störungen der Payramidenbahn:
- spastische Lähmungen
- Hyperreflexie
- pathologische Reflexe
24. Nennen Sie die therapeutischen Ziele bei einer ALS unter Einbeziehung der möglichen Symptomatik!
- Hilfsmittelversorgung (z.B. Rollstuhl)
- ADL -Training
- Atemtraining
- psychologische Betreuung (da Betroffene bei vollem Bewusstsein die Progredienz der Krankheit erleben)
- Feinmotoriktraining
- Beratung (z.B. über Hilfsmittel)
- Wohnraumadaption
- Sensibilitätstraining
- Antispastische Behandlung
- im fortgeschrittenen Stadium: Anleitung von Bezugspersonen
25. Beschreiben Sie bitte ihr Verhalten bei einem epileptischen Anfall!
- Vorrangig ist dafür zu sorgen, dass der Krampfende sich im Stadium der Bewusstseinstrübung nicht zusätzliche Schäden zuzieht, also schauen dass der Patient sanft zu Boden kommt, nicht stürzt, Gegenstände auf ihn fallen, er sich stranguliert etc.
- ein Beißkeil ist heutzutage nicht mehr nötig, da er aus neuesten Erkenntnissen eher zusätzlichen Verletzungen bewirken kann.
- Krampfende nicht festhalten, ausgenommen Badende, deren Kopf über Wasser zu halten ist
- Schäden durch Sauerstoffmangel vermeiden: Außer in dem Fall, dass Angehörige oder Betreuer eines Epileptikers über die Möglichkeit zur Akutbehandlung verfügen, ist unbedingt ein Notarzt zu rufen, der durch Injektion von Medikamenten einen länger anhaltenden Anfall beenden und kurzfristige Folgeanfälle verhindern kann.
- Grundsätzlich ist es für die behandelnden Ärzte hilfreich, wenn der Anfallsverlauf genau beobachtet und seine Dauer notiert wird, da ihm dies die genaue Diagnosestellung und Behandlung erleichtert.
- spastische Lähmungen
- Hyperreflexie
- pathologische Reflexe
24. Nennen Sie die therapeutischen Ziele bei einer ALS unter Einbeziehung der möglichen Symptomatik!
- Hilfsmittelversorgung (z.B. Rollstuhl)
- ADL -Training
- Atemtraining
- psychologische Betreuung (da Betroffene bei vollem Bewusstsein die Progredienz der Krankheit erleben)
- Feinmotoriktraining
- Beratung (z.B. über Hilfsmittel)
- Wohnraumadaption
- Sensibilitätstraining
- Antispastische Behandlung
- im fortgeschrittenen Stadium: Anleitung von Bezugspersonen
25. Beschreiben Sie bitte ihr Verhalten bei einem epileptischen Anfall!
- Vorrangig ist dafür zu sorgen, dass der Krampfende sich im Stadium der Bewusstseinstrübung nicht zusätzliche Schäden zuzieht, also schauen dass der Patient sanft zu Boden kommt, nicht stürzt, Gegenstände auf ihn fallen, er sich stranguliert etc.
- ein Beißkeil ist heutzutage nicht mehr nötig, da er aus neuesten Erkenntnissen eher zusätzlichen Verletzungen bewirken kann.
- Krampfende nicht festhalten, ausgenommen Badende, deren Kopf über Wasser zu halten ist
- Schäden durch Sauerstoffmangel vermeiden: Außer in dem Fall, dass Angehörige oder Betreuer eines Epileptikers über die Möglichkeit zur Akutbehandlung verfügen, ist unbedingt ein Notarzt zu rufen, der durch Injektion von Medikamenten einen länger anhaltenden Anfall beenden und kurzfristige Folgeanfälle verhindern kann.
- Grundsätzlich ist es für die behandelnden Ärzte hilfreich, wenn der Anfallsverlauf genau beobachtet und seine Dauer notiert wird, da ihm dies die genaue Diagnosestellung und Behandlung erleichtert.

